A

Papageitaucher

Fratercula arctica

Status IUCN
Gefährdet

Gefangen, gesalzen, geräuchert: Früher war es in vielen Regionen üblich, Papageitaucher in grossen Mengen als Delikatesse zu verspeisen. Heute stehen die Vögel grundsätzlich unter Schutz, und ihre Brutfelsen sind Tourismusattraktionen. Trotzdem sind Papageitaucher seit 2015 als gefährdet eingestuft — viele ihrer Kolonien schrumpfen. Dies nicht mehr, weil die Tiere im Kochtopf enden, sondern wahrscheinlich durch tiefgreifende Veränderungen in den Meeren. Papageitaucher fressen vor allem kleine Fische wie Sand Aale, und deren Bestände sind wie die unzähliger anderer Meeresbewohner durch Klimawandel und Überfischung bedroht.

B

Trottellumme

Uria aalge

Status IUCN
Nicht gefährdet

In den Brutkolonien findet jährlich mit dem sogenannten Lummen-Sprung ein eindrückliches Naturschauspiel statt: Etwa drei Wochen nach dem Schlüpfen auf schmalen Felsvorsprüngen stürzen sich Tausende junger Trottellummen gleichzeitig in die Tiefe. Die Küken können noch nicht richtig fliegen und segeln mit kurzen Stummelflügeln aus grosser Höhe ins Meer. Selbst eine unsanfte Landung im Sand überleben die meisten — ein dickes Fettpolster schützt sie. Die Jungen können bereits schwimmen und folgen ihren Eltern aufs Meer. Dort füttert der Vater sie noch ein paar Wochen.

C

Gryllteiste

Cepphus grylle

Status IUCN
Nicht gefährdet

D

Tordalk

Alca torda

Status IUCN
Nicht gefährdet

E

Dreizehenmöwe

Rissa tridactyla

Status IUCN
Gefährdet

F

Krähenscharbe

Gulosus aristotelis

Status IUCN
Nicht gefährdet

G

Silbermöwe

Larus argentatus

Status IUCN
Potentiell gefährdet    

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